Startseite Der Club Reiseberichte Das Leben nach der Fußball-WM

Das Leben nach der Fußball-WM

Image Mitgerissen nach Wochen der Fußballweltmeisterschaft bleibt eine gewisse Leere im Tagesablauf, die dringend gefüllt werden muss.

Was liegt da näher als das eigentliche Hobby weiter zu verfolgen - Erkundung der Landschaft mittels eines MGs. Gedacht und umgesetzt. Die letzte Ausgabe der "DaCabrio" bietet eine Route durchs Bergische Land, nah genug an Düsseldorf.

Eine schöne große Karte und zwei Seiten Text laden zum "Nachfahren" ein.

Etwas Picknickmaterial vorbereitet und eingepackt. Die Sonne hat zwar Gesellschaft von Wolken bekommen, aber das schreckt uns nicht.

Während der Fahrt ist auch endlich Zeit für den Beifahrer die Karte zu studieren. Ok, die Wegbeschreibung brauchen wir nicht. Sie würdigt viele Restaurants und Lokale an der Route - wir haben ja unser Picknick.

Wir stoßen bei Altenberg auf die Route. Bis Bensberg geht das mit der "DaCabrio" recht gut, wenn auch die Strecke nicht immer reizvoll ist. Hinter Bensberg, als es kleinteiliger wird, wünscht man sich einfach mehr Ortsangaben auf der Routenkarte. Auch der zu Rate gezogene Straßenatlas erweist sich als nicht wirklich hilfreich, weil mit 1: 300 000 einfach nicht ergiebig genug. Hinzu kommt, daß die Ortsnamen der Routenkarte oft nicht im Straßenatlas zu finden sind und umgekehrt.

Ab Markenrath wird es endlich ländlicher und netter. Wir picknicken am Straßenrand und beschließen die Route zu kürzen, da der Himmel durch ein gräuliches Farbspiel Aufmerksamkeit auf sich zieht und da ja auch die Routenbestimmung nicht so klappt.

In der Vergangenheit hat man ja gelernt: Folge der grünen Route, wenn du eine schöne Strecke suchst. Im Bergischen gibt es Gott sei Dank viele grüne Routen.

An Lindlar vorbei (vielleicht doch schnell noch bei Lerners vorbei und ein TD - Ersatzteil kaufen? - Na, besser doch nicht stören außerhalb der Geschäftszeiten...) geht es nach Marienheide, von dort nach Wipperfürth, dann nach Kürten. Obwohl alle Strecken normale Bundesstraßen oder Hauptstraßen sind, sind sie schön zu fahren und anzusehen.

In Wipperfürth holt uns der Regen ein, aber wohl dem, der Regenzeug besitzt.

Erfrischt genießen wir die wirklich reizvolle Strecke von Wipperfürth nach Kürten und dann geht es auch schon nach einer Kaffeepause an der Burg Burg wieder nach Hause.

Fazit: Es gibt sehr wohl ein Freizeitleben nach der Fußballweltmeisterschaft, man muss es nur jetzt wieder selbst machen. Dabei hilft eine 1: 200 000 Straßenkarte ungemein. Und wenn`s gar nicht mit der Route klappt - einfach mal woanders herfahren.

Kontakt: Dagmar Bardelmeier ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )