- Es empfiehlt sich vor dem Abfahren der Strecke sich eine Tabelle zu erstellen in die während der Fahrt die Chinesenzeichen und die Kilometrierung einfach eintragen zu können.
- Chinesenzeichen notiert man unterwegs natürlich mit Handzeichnungen
- Die Kilometrierung sollte man immer nur die Distanz vom Start zum allen Chinesen festzulegen. Das heißt, dass man am Start den Kilometerzähler zurück setzt und dann während der gesamten Fahrt den Kilometerzähler nie wieder zurücksetzt. Würde man bei jedem Chinesenzeichen den Kilometerzähler zurücksetzten und auf diesem Weg die Distanz zwischen den Chinesen ermitteln, so ergeben sich entlang der Gesamtstrecke Rundungsfehler, die sich aufsummieren.
Natürlich kann man das Roadbook handschriftlich erstellen, jedoch wirkt das Ergebnis professioneller und Teile des Roadbooks sind leicht wieder zu verwenden, wenn das Roadbook mit einem Computer erstellt wird.
Eine gute Möglichkeit hierbei ist die Verwendung von Microsoft Word© oder ähnlicher Textverarbeitung:
- Im ersten Schritt fügt man in das Dokument eine Tabelle ein. Jede Zeile ergibt einen Eintrag mit Kilometrierung, dem Chinesenzeichen und den Kommentaren. Die Anzahl von Spalten richtet hierbei an der Menge verschiedener Angaben pro Eintrag, z.B. 7 Spalten mit folgenden Inhalten:
- Nummer des Chinesenzeichen
- Gesamtkilometer vom Start bis zum Chinesenzeichen
Diese Angabe ist vor allem für Fahrzeuge mit einfachem Kilometerzähler notwendig. - Differenzkilometer zum vorhergehenden Chinesenzeichen
Diese Angabe hilft Teams die einen Tripmaster verwenden. Ein Tripmaster lässt sich einfach bei jedem Chinesenzeichen auf '0' zurückstellen und damit reduzierten sich die Messfehler über die Gesamtstrecke - Entfernung bis zum Ende der Etappe
Diese Angabe dient lediglich zur Information der Teams über die verbleibende Strecke - Das Chinesenzeichen selbst, zum Erklären der Fahrtrichtung.
- Zusatzinformationen
- Gesamt-Meilen vom Start bis zum Chinesenzeichen
Diese Angabe erleichtert die Streckenfindung für Fahrzeuge mit Meilentacho.
Die Meilenspalte am Ende, getrennt durch das Chinesenzeichen verringert die Wahrscheinlichkeit, dass man im Eifer des Gefechts aus Versehen von der Kilometerspalte zur Meilenspalte wechselt bzw. umgekehrt.
- Danach füllt man die Tabelle mit Werten. Die Eingabe der Kilometer- und Meilenwerte ist kein Problem. Zur Eingabe des Chinesen kann man die Zeichen-Funktion von Microsoft Word© verwenden.
- Für gerade Straßen verwendet man gerade Linien die man an einem Ende mit einem Pfeil oder einem Punkt versehen kann. Den Pfeil bzw Punkt erreicht man durch klicken auf dir Linie mit der rechten Maustaste und einstellen der Eigenschaften dieser Linie.
- Für gebogene Straßenabschnitte verwendet man Bézierkurven. Dazu zeichnet man zuerst eine gerade Linie und klicken dann auf dir Linie mit der rechten Maustaste und wählt das Editieren von Punkten aus. Danach erscheint nach klicken auf einen Punkt (z.B. Endpunkt) eine Hilfslinie welche den Eintrittwinkel festlegt. Durch verändern der Länge dieser Hilfslinie legt man fest wie scharf die Kurve ist.
Hat man ein paar wenige Chinesenzeichen gezeichnet, so kann man sie immer wieder leicht kopieren und muss evtl. nur noch minimale Anpassungen durchführen.
Ein Beispiel für ein Roadbook, erstellt mit Microsoft Word© kann man hier herunterladen (Roadbook.doc). In diesem Beispiel signalisiert ein kleiner Punkt in jedem Chinesen den exakten Ort der Kilometrierung. Dies kann vor allem bei komplexen Chinesen oder einem Kreisverkehr von Vorteil sein. Dieses Roadbook zählt die Chinesen von Unten nach Oben. Zum einen entspricht diese Darstellung der Fahrtrichtung und zusätzlich kann bei einer Bindung des Roadbooks am oberen Seitenrand beim Umblättern sowohl das letzte Chinesenzeichen auf der alten Seite als auch das erste Chinesenzeichen auf der neuen Seite gleichzeitig betrachtet werden.